Stücke 2003-heute

Anna, dat Goldstück

Lustspiel in drei Akten von Marc Camoletti
Niederdeutsche Fassung von Hans Pfeiffer

Regie: Heinz Johnsen

Claudia und Bernhard, ein eigentlich glückliches Ehepaar, haben beide eine heimliche Liaison. Claudia hat sich den ängstlichen Boxer Robert angelacht und Bernhard die etwas exzentrische Cathrin. Mit großen Überredungskünsten gelingt es ihnen, sich gegenseitig für ein paar Tage loszuwerden, um ihr „Verhältnis“ zu sich nach Hause einzuladen. Auch Anna, das altjüngferliche Dienstmädchen und der gute Geist des Hauses, wähnt man auf Besuch bei ihrem Vater. Doch es kommt bekanntllich alles anders als man denkt, und so werden aus lauschigen Liebestagen zu zweit, chaotische Stunden zu fünft. Daraus ergeben sich haarsträubende Verwirrungen, bei denen nur Anna, das Dienstmädchen, den Überblick behält. In all dem Durcheinander erkennen Claudia und Bernhard, daß ihre kleinen Eskapaden es nicht wert sind, ihre Ehe auf's Spiel zu setzen. Gelingt es nun Anna, den Knoten der Irrungen und Wirrungen zu lösen und wieder alles ins rechte Lot zu rücken?

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von links: Rainer Seidel, Sylvia Sauer, Maren Eckholtz, Anita Czarnojan, Rolf Dammann
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Dor speelt mit:

Rolle Spieler
Anna, Dienstmädchen Maren Eckholtz
Bernhard Rainer Seidel
Claudia, Bernhards Ehefrau Anita Czarnojan
Robert, Claudias Geliebter Rolf Dammann
Cathrin, Bernhards Geliebte Sylvia Sauer


Hinter den Kulissen:

Bühnenbild u. Bühnenbau: Jens-Uwe Jahnke
Bühnentechnik: Carsten Burgemann,
Jens-Uwe Jahnke,
Torsten Lange,
Jürgen Marschewski
Beleuchtung: Michael Krüger
Requisite u. Souffleuse: Katrin Marsch
Programmheft: Gerd Stange
Fotos: Dietrich Maaß

Stratenmusik

Komödie in drei Akten von Paul Schurek

Regie: Wolfgang Wulff

Sie blasen noch immer: Jan Lünk, der ungeduldige Träumer, Hein Dickback, der phlegmatische Trinker und Emil Spittel, der philosophierende Denker. Sie hadern mit der Armut, hoffen auf das große Glück – und als es endlilch zum Greifen nahe ist – heben sie bis in die höchsten Sphären ab. Vergessen alles, was bisher gut war, sind undankbar gegen den lieben Menschen, der ihnen bisher Nestwärme gab. Lünk greift nach den Sternen und der attraktiven, mannstollen Nachbarin, Dickback wendet sich vollends dem Alkohol zu und Spittel versucht das „sinkende Schiff“ weiterhin zu manövrieren. Doch er ist zu schwach. Eine Katastrophe scheint auf sie zuzurollen. Mit großem Einfühlungsvermögen stellt Schurek die Menschen in den Raum ihrer kleinen Welt. Plattdeutsch war für ihn die Sprache mit der größten Aussagekraft. Eine Übertragung ins Hochdeutsche (1935) brachte nur einen Teilerfolg. Er verstand es, die Sorgen und Nöte, aber auch die heitere Seite des Lebens von damals ins Spiel zu bringen.

Ein Spiel, das immer aktuell war und auch bleiben wird – somit auch noch in unserer Zeit zu denken gibt.

Text: Heinz Busch NB Kiel 2005

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hinten v. links: Hans-Jürgen Klingenhoff, Gerda Kühl, Hans-Otto Schäpe
vorne v. links: Wolfgang Wulff, Janine Helmecke, Doris Böhrnsen, Eggert Delfs

Dar speelt mit:

Rolle Spieler
Jan, erste Trumpet: Hans-Jürgen Klingenhoff
Emil, tweete Trumpet: Eggert Delfs
Hein, Baß: Hans-Otto Schäpe
Greten, jemmer Hushöllersch: Doris Böhrnsen
Katrin, Naversch: Janine Helmecke
Godemann, Plünnenhöker: Wolfgang Wulff


Hinter den Kulissen:

Bühnenbild und Bühnenbau: Jens-Uwe Jahnke
Bühnentechnik: Carsten Burgemann,
Jens-Uwe Jahnke,
Torsten Lange,
Jürgen Marschewski
Beleuchtung: Michael Krüger
Requisite u. Souffleuse: Gerda Kühl
Programmheft: Gerd Stange
Fotos: Dietrich Maaß

Football is mien Leben

Komödie in zwei Akten von Dirk Böhling
Niederdeutsch von Gerd Meier

Regie: Heike Rohwer

Manfred Brenner ist ein erfolgreicher Sportjournalist im Hörfunk. Allwöchentlich kommentiert er stimmgewaltig und mit Leidenschaft die Bundesliga. Zusammen mit seiner Frau Silvia, einer früheren Schlagersängerin und Sohn Kai lebt er in einer kleinen Doppelhaushälfte am Stadtrand. Alles scheint in bester Ordnung, hätte „Manni“ Brenner nicht die gesamten Ersparnisse beim Wetten verloren. Da kommt die Anfrage eines großen Medienverlages gerade richtig. Ein großes Projekt -Schwerpunkt Fußball- soll auf die Beine gestellt werden. Die Zeit drängt, deshalb hat sich bereits ein kompetenter Lektor im Hause Brenner angesagt. Und dann passiert es! Manfred Brenner rutscht aus und erleidet eine Gehirnerschütterung mit Folgen. - Er kann sich an nichts mehr erinnern. Nicht nur seine Familie ist ihm fremd, auch sein Fußballwissen ist verschwunden. „Temporäre Amnesie“ muß der Hausarzt Dr. Heinz Beckmann feststellen. Was nun? Mutter Silvia hat die rettende Idee! Sie wird als gelernte Schlagersängerin einfach ein paar Fußball-Lieder zum Besten geben, während der befreundetete Arzt und Fußball-Laie sich als Manni den Experten ausgeben soll. Dem wirkllchen Manni wird unterdessen glaubhaft erklärt, er sei der Hausarzt. Als sich schließlich herausstellt, daß temporäre Amnesien genau so schnell wieder gehen können wie sie gekommen waren, scheint das totale Chaos unabwendbar....

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stehend v. links: Hartmut Lorenzen, Dieter Sieh, Birk Thede, Uwe Rohde, Klaus Woldt
sitzend v. links: Evelyn Nehlsen, Heike Rohwer

Dor speelt mit:

Rolle Spieler
Manfred (Manni) Brenner, Sportjournalist (Hörfunk): Dieter Sieh
Silvia Brenner, seine Ehefrau: Heike Rohwer
Kai Brenner, deren Sohn: Birk Thede
Dr. Heinz Heckmann, Hausarzt und Freund der Familie: Klaus Woldt
Patrick Netzer, Lektor des Event-Aktiv-Verlages: Hartmut Lorenzen


Hinter den Kulissen:

Bühnenbild u. Bühnenbau: Jens-Uwe Jahnke
Bühnentechnik: Günter Hagel,
Jens-Uwe Jahnke,
Torsten Lange
Beleuchtung: Michael Krüger
Tontechnik: Uwe Rohde
Requisite u. Souffleuse: Evelyn Nehlsen
Programmheft: Gerd Stange
Fotos: Dietrich Maaß

De verflixte Strump

Lustspiel in vier Akten von Hans Balzer

Regie: Gerd Stange

Dor brukt wi also jungen Ehemann – lat em Lafrenz heeten – un de hett nüdliche unschüllige Fru, de ehren Namen Sneewitt to Recht driggt. Un nu hett Lafrenz Angst, dat se em durch de Wicken gahn kunn. Schön, denn mut dor mal Kerl her, de ehr mal düchtig ünnerbött, denn könt wi je gliek sehn, wat se Füer fangt oder nicht. Sötmund schall disse Kerl heeten und dat mutt je denn recht so´n Glattsnacker und Schörtenjäger wesen. Aber twee so unkloke Kerls gegen een unbedarfte lütte Fru, dat wör je nich reell, de mutt Hölp hebben. Denn wüllt wi Sneewitt mal Fründin todeelen, Gundula mit Namen, un denn is dat ja wedder liekut, denn sünd op jede Siet twee Mann. Aber de veer, de wi nu up´n Dutt hebbt, dat sünd je temlich junge Springers, is doch am Ende goot, wenn dor ook noch´n öllerhaftigen mit mank kummt, de dat Stüer beten hollen kann, wenn de veer to grote Dummheiten anstellen wüllt. Na, un dat is de ole Garner Kasper. Un nu keem dor noch wat to: de verflixte Strump! So´n Strump -Wiewerstrump natürlich! -de hett dat ja in sick, dat heet, wenn he nich grad up de Lien hangt, denn hett he je nix in sick. Un nu hebbt de beiden mallen Kerls – Lafrenz un Sötmund – sick dat ja utmakt, wenn Sötmund de lütte Fru Sneewitt an den Strump....

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von links: Tim Reichert, Ann-Marie Sievers, Dieter Repenning, Lara Eckholtz, Frank Prieß
(Bild SHZ)

Dor speelt mit:

Rolle Spieler
Lafrenz: Tim Reichert
Sneewitt, seine junge Frau: Ann-Marie Sievers
Gundula, ihre Freundin: Lara Eckholtz
Kasper, Gärtner bei Lafrenz: Dieter Repenning
Sötmund, Freund von Lafrenz: Frank Prieß


Hinter den Kulissen:

Bühnenbild u. Bühnenbau: Jens-Uwe Jahnke
Bühnentechnik: Günter Hagel,
Jens-Uwe Jahnke,
Torsten Lange
Beleuchtung: Michael Krüger
Requisite u. Souffleuse: Maren Eckholtz
Programmheft: Gerd Stange
Fotos: Hans-Jüren Polleit

Termine

Mi, 17 Jan 2018 , 19:30 Uhr
Tante Adele rüümt op!
Borgstedt, Gasthof „Lindenhof“
Do, 18 Jan 2018 , 19:00 Uhr
Tante Adele rüümt op!
Flensburg, C.ulturgut
Fr, 19 Jan 2018 , 20:00 Uhr
Tante Adele rüümt op!
Rendsburg, Stadttheater
So, 21 Jan 2018 , 16:00 Uhr
Tante Adele rüümt op!
Sehestedt, Heuherberge Naeve
Do, 25 Jan 2018 , 19:30 Uhr
Tante Adele rüümt op!
Hamdorf, Gasthof Lafrenz

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