Stücke 2003-heute

Stratenmusik

Komödie in drei Akten von Paul Schurek

Regie: Wolfgang Wulff

Sie blasen noch immer: Jan Lünk, der ungeduldige Träumer, Hein Dickback, der phlegmatische Trinker und Emil Spittel, der philosophierende Denker. Sie hadern mit der Armut, hoffen auf das große Glück – und als es endlilch zum Greifen nahe ist – heben sie bis in die höchsten Sphären ab. Vergessen alles, was bisher gut war, sind undankbar gegen den lieben Menschen, der ihnen bisher Nestwärme gab. Lünk greift nach den Sternen und der attraktiven, mannstollen Nachbarin, Dickback wendet sich vollends dem Alkohol zu und Spittel versucht das „sinkende Schiff“ weiterhin zu manövrieren. Doch er ist zu schwach. Eine Katastrophe scheint auf sie zuzurollen. Mit großem Einfühlungsvermögen stellt Schurek die Menschen in den Raum ihrer kleinen Welt. Plattdeutsch war für ihn die Sprache mit der größten Aussagekraft. Eine Übertragung ins Hochdeutsche (1935) brachte nur einen Teilerfolg. Er verstand es, die Sorgen und Nöte, aber auch die heitere Seite des Lebens von damals ins Spiel zu bringen.

Ein Spiel, das immer aktuell war und auch bleiben wird – somit auch noch in unserer Zeit zu denken gibt.

Text: Heinz Busch NB Kiel 2005

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hinten v. links: Hans-Jürgen Klingenhoff, Gerda Kühl, Hans-Otto Schäpe
vorne v. links: Wolfgang Wulff, Janine Helmecke, Doris Böhrnsen, Eggert Delfs

Dar speelt mit:

Rolle Spieler
Jan, erste Trumpet: Hans-Jürgen Klingenhoff
Emil, tweete Trumpet: Eggert Delfs
Hein, Baß: Hans-Otto Schäpe
Greten, jemmer Hushöllersch: Doris Böhrnsen
Katrin, Naversch: Janine Helmecke
Godemann, Plünnenhöker: Wolfgang Wulff


Hinter den Kulissen:

Bühnenbild und Bühnenbau: Jens-Uwe Jahnke
Bühnentechnik: Carsten Burgemann,
Jens-Uwe Jahnke,
Torsten Lange,
Jürgen Marschewski
Beleuchtung: Michael Krüger
Requisite u. Souffleuse: Gerda Kühl
Programmheft: Gerd Stange
Fotos: Dietrich Maaß

Football is mien Leben

Komödie in zwei Akten von Dirk Böhling
Niederdeutsch von Gerd Meier

Regie: Heike Rohwer

Manfred Brenner ist ein erfolgreicher Sportjournalist im Hörfunk. Allwöchentlich kommentiert er stimmgewaltig und mit Leidenschaft die Bundesliga. Zusammen mit seiner Frau Silvia, einer früheren Schlagersängerin und Sohn Kai lebt er in einer kleinen Doppelhaushälfte am Stadtrand. Alles scheint in bester Ordnung, hätte „Manni“ Brenner nicht die gesamten Ersparnisse beim Wetten verloren. Da kommt die Anfrage eines großen Medienverlages gerade richtig. Ein großes Projekt -Schwerpunkt Fußball- soll auf die Beine gestellt werden. Die Zeit drängt, deshalb hat sich bereits ein kompetenter Lektor im Hause Brenner angesagt. Und dann passiert es! Manfred Brenner rutscht aus und erleidet eine Gehirnerschütterung mit Folgen. - Er kann sich an nichts mehr erinnern. Nicht nur seine Familie ist ihm fremd, auch sein Fußballwissen ist verschwunden. „Temporäre Amnesie“ muß der Hausarzt Dr. Heinz Beckmann feststellen. Was nun? Mutter Silvia hat die rettende Idee! Sie wird als gelernte Schlagersängerin einfach ein paar Fußball-Lieder zum Besten geben, während der befreundetete Arzt und Fußball-Laie sich als Manni den Experten ausgeben soll. Dem wirkllchen Manni wird unterdessen glaubhaft erklärt, er sei der Hausarzt. Als sich schließlich herausstellt, daß temporäre Amnesien genau so schnell wieder gehen können wie sie gekommen waren, scheint das totale Chaos unabwendbar....

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stehend v. links: Hartmut Lorenzen, Dieter Sieh, Birk Thede, Uwe Rohde, Klaus Woldt
sitzend v. links: Evelyn Nehlsen, Heike Rohwer

Dor speelt mit:

Rolle Spieler
Manfred (Manni) Brenner, Sportjournalist (Hörfunk): Dieter Sieh
Silvia Brenner, seine Ehefrau: Heike Rohwer
Kai Brenner, deren Sohn: Birk Thede
Dr. Heinz Heckmann, Hausarzt und Freund der Familie: Klaus Woldt
Patrick Netzer, Lektor des Event-Aktiv-Verlages: Hartmut Lorenzen


Hinter den Kulissen:

Bühnenbild u. Bühnenbau: Jens-Uwe Jahnke
Bühnentechnik: Günter Hagel,
Jens-Uwe Jahnke,
Torsten Lange
Beleuchtung: Michael Krüger
Tontechnik: Uwe Rohde
Requisite u. Souffleuse: Evelyn Nehlsen
Programmheft: Gerd Stange
Fotos: Dietrich Maaß

De verflixte Strump

Lustspiel in vier Akten von Hans Balzer

Regie: Gerd Stange

Dor brukt wi also jungen Ehemann – lat em Lafrenz heeten – un de hett nüdliche unschüllige Fru, de ehren Namen Sneewitt to Recht driggt. Un nu hett Lafrenz Angst, dat se em durch de Wicken gahn kunn. Schön, denn mut dor mal Kerl her, de ehr mal düchtig ünnerbött, denn könt wi je gliek sehn, wat se Füer fangt oder nicht. Sötmund schall disse Kerl heeten und dat mutt je denn recht so´n Glattsnacker und Schörtenjäger wesen. Aber twee so unkloke Kerls gegen een unbedarfte lütte Fru, dat wör je nich reell, de mutt Hölp hebben. Denn wüllt wi Sneewitt mal Fründin todeelen, Gundula mit Namen, un denn is dat ja wedder liekut, denn sünd op jede Siet twee Mann. Aber de veer, de wi nu up´n Dutt hebbt, dat sünd je temlich junge Springers, is doch am Ende goot, wenn dor ook noch´n öllerhaftigen mit mank kummt, de dat Stüer beten hollen kann, wenn de veer to grote Dummheiten anstellen wüllt. Na, un dat is de ole Garner Kasper. Un nu keem dor noch wat to: de verflixte Strump! So´n Strump -Wiewerstrump natürlich! -de hett dat ja in sick, dat heet, wenn he nich grad up de Lien hangt, denn hett he je nix in sick. Un nu hebbt de beiden mallen Kerls – Lafrenz un Sötmund – sick dat ja utmakt, wenn Sötmund de lütte Fru Sneewitt an den Strump....

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von links: Tim Reichert, Ann-Marie Sievers, Dieter Repenning, Lara Eckholtz, Frank Prieß
(Bild SHZ)

Dor speelt mit:

Rolle Spieler
Lafrenz: Tim Reichert
Sneewitt, seine junge Frau: Ann-Marie Sievers
Gundula, ihre Freundin: Lara Eckholtz
Kasper, Gärtner bei Lafrenz: Dieter Repenning
Sötmund, Freund von Lafrenz: Frank Prieß


Hinter den Kulissen:

Bühnenbild u. Bühnenbau: Jens-Uwe Jahnke
Bühnentechnik: Günter Hagel,
Jens-Uwe Jahnke,
Torsten Lange
Beleuchtung: Michael Krüger
Requisite u. Souffleuse: Maren Eckholtz
Programmheft: Gerd Stange
Fotos: Hans-Jüren Polleit

Twee sture Dickköpp

Lustspiel von Walter G. Pfaus
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Gastregie: Peter Schreiber

Daniel Karalus hat sich sein Leben schön eingerichtet. Er liebt die Abwechslung, jedenfalls was Frauen betrifft. Da sein Gedächtnis aber nicht mehr so funktioniert, wie er es gewohnt war, hat er eine Kartei angelegt. Für jede Frau eine Karteikarte mit den entsprechenden Vermerken. Je nach Stimmungslage ruft er eine der Frauen an, um mit ihnen auszugehen. Doch seit einiger Zeit klappt das nicht mehr. Und daran ist die Frau schuld, die in das Nachbarhaus eingezogen ist. In sie verliebt er sich, was er sich allerdings nicht so recht eingestehen will. Und so nimmt sie die Sache in die Hand.

Und dann steht auf einmal Wolf Wendel vor der Tür. Er und Daniel waren fünfundzwanzig Jahre Freunde und Geschäftspartner- Dann war es zum Streit gekommen. Daniel hatte der Firma und dem Freund den Rücken gekehrt und fortan als Privatier gelebt. Doch nun hat es sich so ergeben, daß ihre beiden Enkel Elias und Laura heiraten und die Firma zusammen übernehmen wollen. Dazu fordern sie jedoch, daß die beiden sturen Dickköppe, die acht Jahre nicht mehr miteinander gesprochen haben, sich versöhnen.

Keine leichte Aufgabe für die beiden Heiratswilligen, denn die beiden Dickköppe fallen in Wortgefechten übereinander her, kaum daß sie sich zu Gesicht bekommen. Und keiner bleibt dem anderen etwas schuldig. Daß dann auch noch eine ehemalige Freundin von Elias, Evi Sander, bei Daniel auftaucht, macht alles nur noch komplizierter.

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hinten v. links: Anita Czarnojan, Claus Vierth
vorne v. links: Ulrike Koch, Heinz Johnsen, Wolfgang Wulff, Nadine Sierks
(Bild SHZ)

Dor speelt mit:

Rolle Spieler
Daniel Karalus, ein Mann zwischen 65 und 70., Topfit: Heinz Johnsen
Regina Börner, eine Nachbarin, ca. 60 Jahre: Anita Czarnojan
Wolf Wendel, Daniels ehemaliger Partner, ein halbes Jahr älter als Daniel: Wolfgang Wulff
Elias Karalus, Daniels Enkel, ca. 30 Jahre alt: Claus Vierth
Laura Kracht, Enkelin von W. Wendel, ca. 30 Jahre: Nadine Sierks
Evi, alte Freundin von Elias, ca. 35 Jahre: Ulrike Koch


Hinter den Kulissen:

Bühnenbild und Bühnenbau: Jens-Uwe Jahnke
Bühnentechnik: Günter Hagel,
Jens-Uwe Jahnke,
Torsten Lange
Beleuchtung: Michael Krüger
Souffleur: Carsten Burgemann
Programmheft: Gerd Stange
Fotos: Dietrich Maaß

Termine

Mo, 22 Okt 2018 , 20:00 Uhr
Vörnehme Bagaasch
Rendsburg, Stadttheater
*PREMIERE*
So, 28 Okt 2018 , 19:00 Uhr
Vörnehme Bagaasch
Rendsburg, Stadttheater
Do, 1 Nov 2018 , 19:30 Uhr
Vörnehme Bagaasch
Rickert, Ortsbegegnungsstätte
Fr, 2 Nov 2018 , 19:30 Uhr
Vörnehme Bagaasch
Schleswig, Hotel Hohenzollern
Sa, 3 Nov 2018 , 19:30 Uhr
Vörnehme Bagaasch
Osterrönfeld, Alter Bahnhof

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